100 Mal ohne Gegentor: Max ist Münsters „weißer Riese“ | Sport

100 Spiele, ohne dein Ziel aufzugeben |

Max ist der „weiße Riese“ von Münster

Der knappe Heimsieg gegen Düren (2:0) am vergangenen Wochenende war sicher kein besonderes Tor. Und doch nach dem Geschmack mindestens eines preußischen Profis …

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100 Spiele, ohne dein Ziel aufzugeben. Max ist Münsters „weißer Riese“!

Für Torhüter Maximilian Schulze Niehues (33) war es das 258. Pflichtspiel im Adler-Trikot. Eine wirklich tolle Nummer. Worauf kann er stolzer sein – laut transfermarkt.de hat der „Lange Max“ zum 100. Mal gegen den Aufsteiger eine „weiße Weste“ gehalten.

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Schulze Niehues (1,92 m) mit BILD: „Toll, das war gar nicht auf meinem Radar. Aber jetzt will ich diese Bilanz natürlich noch weiter steigern.“ Am besten am kommenden Samstag das Auswärtsspiel bei der Düsseldorfer U23 (14 Uhr/Flinger-Broich-Stadion). Bilanz aus bisher acht Spielen: Preußen hat sechs Siege, ein Unentschieden und nur eins ein Sieg.

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In der laufenden Saison blieb Max Schulze Niehues in elf Einsätzen sechs Mal ohne Gegentor

In der laufenden Saison blieb Max Schulze Niehues in elf Einsätzen sechs Mal ohne Gegentor

Foto: TEAM2sportphoto

Interessant: Die Pleite liegt erst mehr als zehn Jahre beim 0:1 im heimischen Stadion an der Hammer Straße (21. August 2010). Damals zwischen den Positionen der Gäste – Maximilian Schulze Niehues. Von 2008 bis 2011 spielte er für die Rheinländer, bevor er zu seinem Heimatverein zurückkehrte. Und blieb ihm bis heute treu.

Schulze Niehues erinnert sich genau an dieses Spiel: „Es war ein enges Spiel. Den Siegtreffer erzielten wir nach dem Halbzeitpfiff durch Fabian Gombarek. In einer hektischen Schlussphase wurde auch Münsters Sercan Güvenisik mit der Roten Karte vom Platz gestellt.

Nach zuletzt fünf Siegen in Folge (10:3 Tore) gegen die Youngster aus der zweiten Liga sollten in der kommenden Neuauflage unbedingt drei Punkte geholt werden. Eine klare Ansage von Schulze Niehues: „Sie sind extrem wichtig für unser Selbstbewusstsein. Wir hatten in den letzten Wochen einen kleinen Einbruch, den wir aber mit dem Heimsieg gegen Düren stoppen konnten. Diese Rettung wollen und müssen wir in Düsseldorf unterstützen.”

Zumal die Hausherren mit schweren Verletzungsproblemen zu kämpfen haben. Dazu gehört auch Mittelfeldspieler Maxim Schröder (18), der vor einem Jahr aus Preußen in die U19 kam. Das Nachwuchstalent muss bis Jahresende mit Sehnenproblemen pausieren. Fakt ist: Fortuna-Coach Nico Michaty (49) hatte zum Wochenstart nur 14 gesunde Spieler zur Verfügung.

Das bedeutete aber auch, dass einige Profis aus dem Zweitligakader mittrainiert wurden. Und die könnten auch gegen Münster dabei sein – wenn sie „oben“ nicht gebraucht werden. Fast zeitgleich (Samstag/ab 13 Uhr) spielt das „große Vermögen“ bei Holstein Kiel.

Die Fans von Preußen Münster hoffen, dass ihre Jungs in Düsseldorf zu Beginn der Saison die Leichtigkeit in das Spiel finden, das sie gezeigt haben

Die Fans von Preußen Münster hoffen, dass ihre Jungs in Düsseldorf zu Beginn der Saison die Leichtigkeit in das Spiel finden, das sie gezeigt haben

Foto: Privat

Michaty über den Gegner in Schwarz-Weiß-Grün: „Meiner Meinung nach sind die Preußen immer noch die Besten und sie werden sich irgendwann in der Liga durchsetzen. Jedes Team durchlebt eine Schwächephase. Dass sie Spiele wie jetzt gegen Düren von hinten gewinnen, spricht für sie.“ Und doch glaubt der Düsseldorfer Trainer: „Wenn wir so spielen wie bei Fortuna Köln (4:1/d. Red.), können wir das verärgerte auch Preußen.“

Dazu müssen seine “kleinen Kräfte” allerdings erst den “weißen Riesen” Münster besiegen…

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