Australian Open: Novak Djokovic pöbelt sich ins Halbfinale gegen Andrej Rublev | Sport

Für viele war es seine große Titelprobe. Er hat sie mit Bravour bestanden.

Tennis-Megastar Novak Djokovic (35) steht im Halbfinale der Bei den Australian Open war der russische Schlagmann Andrei Rublev mit 6:1, 6:2 und 6:4 chancenlos.

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Und doch mobbt sich zwischenzeitlich, was das Zeug hält.

Erste Halbzeit 2. Satz: Djokovic im Griff. Und fliehen!

Der Serbe brüllt seinen Trainer auf der Tribüne an, schimpft über den Wind beim Tennisgott, Streitereien, Schlägereien – und es wird immer besser.

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Plötzlich kippt der Satz in seine Richtung. Djokovic hat starke Nerven vom 2:2 zum 5:2, er schließt den Durchgang souverän ab – 2:0 Serienführung, die Vorentscheidung!

Gut, aber nicht gut genug: Andrei Rublev

Gut, aber nicht gut genug: Andrei Rublev

Foto: Getty Images

Und Rublew?

Ärgert sich noch mehr, verliert immer wieder völlig die Fassung, schreit, schimpft, aber anders als Djokovic kann er die negative Energie nicht in einen zusätzlichen Schub umwandeln.

Egal was er versucht – Djokovic hat eine Antwort, er spielt sich bis auf höchstes Niveau herunter und das Match nach frühem Break im 3. Satz mit der Coolness des 21-fachen Grand-Slam-Siegers.

Eurosport-Sprecher Matthias Stach sagte: „Das Niveau, das er hier abliefert – ich kann mich nicht erinnern, dass er bei einem Turnier besser war.“

Einziger Störfaktor während eines ganzen Tennis-Spektakels, das der serbische Star moderiert: Ein Publikum beleidigt Djokovic im ersten Satz offenbar per Einruf. Der Serbe zum Schiedsrichter in der Pause vor dem zweiten Durchgang: „Einschalten ist in Ordnung. Aber achte darauf, WAS gesagt wird.“

Djokovic stellte auch den australischen Rekord auf, indem er den Rubel schlug. 26 Siege in Folge beim Grand-Slam-Turnier Down Under – Rekord für Tennislegende André Agassi.

Djokovic: „Ich denke, das Ergebnis in den ersten beiden Sätzen war zu hoch. Er ist ein toller Gegner, ich habe großen Respekt vor ihm. Ich bin in den wichtigsten Momenten am besten Ich habe Tennis gespielt – das macht mich glücklich.“

Bemerkenswert: Wenn er das Halbfinale erreicht hat, hat Djokovic den Titel in Australien bisher konstant in neun Anläufen gewonnen. Im Halbfinale trifft er auf den ungesetzten US-Spieler Tommy Paul, der seinen Teamkollegen Ben Shelton mit 7:6, 6:3, 5:7 und 6:4 besiegte.

Djokovic: „Er hat nicht viel zu verlieren. Ich muss mental bereit sein. Wenn ich so spiele wie heute, habe ich gute Chancen.“

Im anderen Halbfinale trifft der russische Star Khachanov auf Stefanos Tsitsipas. Doch der Favorit ist mehr denn je, seit er seine Titelprüfung bestanden hat Novak Djokovic.

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