Cannabis in Deutschland: Wo bekomme ich den Stoff vom Staat?

Der Arzt empfiehlt und berät seinen älteren Patienten über die Verwendung von Marihuana.  Dies wird bald auch in Deutschland legal sein.

Der Arzt empfiehlt und berät seinen älteren Patienten über die Verwendung von Marihuana. Dies wird bald auch in Deutschland legal sein.
Shutterstock/H_Ko

Es wird noch mindestens sechs Monate dauern, bis Sie Cannabis in Deutschland legal kaufen können. Doch nun hat das Gesundheitsministerium einen groben Plan vorgelegt.

Nur Erwachsene dürfen es in Geschäften kaufen, die eine Lizenz erfordern und bestimmte Anforderungen erfüllen. Apotheker gegen Unternehmen.

Wir fragen beim Bundesgesundheitsministerium nach, dass bald legal geraucht werden darf, wo man das Medikament bekommt und wo es wächst. Nachhaltigkeit ist auch sehr wichtig.

Es ist eine der wichtigsten Fragen, die die Wähler an die Regierung stellen: Sie wollen wissen, wann es in Deutschland legal ist, einen Joint zu rauchen. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat vergangene Woche ein wichtiges Dokument zur “Regelung des Verkaufs von Cannabis an Erwachsene zur Erholung” vorgelegt. Damit ist die grobe Planung für den leichten Lkw bekannt. Wir haben die wichtigsten Fragen und Antworten für Sie zusammengestellt.

Wann wird Cannabis in Deutschland legal sein?

Die wichtigsten Informationen sind noch nicht vollständig. Dies soll auch durch das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und das Bundesministerium der Justiz erfolgen. Lauterbach braucht noch grünes Licht von der Europäischen Union. Auf EU-Ebene sind der Generaldirektor für Migration und Inneres und der Generaldirektor für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit für die Ausrottung von Cannabis zuständig. Auf Nachfrage von Business Insider schrieb BMG: „Die Bundesregierung beabsichtigt, mit den in ihren wichtigen Dokumenten erwähnten Führungspersönlichkeiten des Verwaltungsrats zu sprechen.“ Die Mühlen auf EU-Ebene drehen sich langsam.

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Damit wird deutlich: Die Hoffnung, Cannabis bereits im ersten Quartal 2023 legal erwerben zu können, ist unrealistisch. Wann die Vertriebsleitung kommt, ist schwer vorherzusagen. Es kann bis zu sechs Monate dauern, bis das neue Gesetz alle Schritte durchlaufen hat und in Kraft tritt. Das eigentliche Gesetz in Deutschland wird also wohl erst in drei Monaten benötigt.

Wo werden Sie in Zukunft Medikamente kaufen?

Zulassung und Kontrolle von Fachgeschäften und ggf. Apotheken als Verkaufsstellen. Beide Beleuchtungsparteien haben sich noch nicht genau darauf geeinigt, wie sie diese Lizenz erhalten. Tatsache ist, dass Verkäufer Kenntnisse über Cannabis und die möglicherweise auftretenden Risiken nachweisen müssen. Diese Anforderung ermöglicht es dem Verkäufer, den Kunden überhaupt erst vorzustellen. Eine Überprüfung auf schwerwiegende Vorstrafen kann ebenfalls obligatorisch werden. Das Ordnungsamt schreibt: „Mitarbeiter und Verkaufspersonal des konzessionierten Ladens müssen die besonderen Unterweisungen und Schutzkenntnisse sowie ihre Fähigkeiten für die Konzession nachweisen können.“ Jeder Anbieter muss einen Ansprechpartner für den Kinderschutz benennen.

Laut Bundesjustizministerin sollen Apotheken einbezogen werden. Aber sie sind weniger daran interessiert, Cannabis zu verkaufen. Allerdings wollen einige Landesregierungen, die von der SPD geführt werden, bei dem Modell auf Apotheken setzen. Die Grünen haben in der Vergangenheit vorgeschlagen, dass nur Läden, die man nur betreten darf, wenn man volljährig ist, Cannabis verkaufen dürfen. Das Geschäft sollte jedoch nur für den Verkauf und die Präsentation von Cannabis bestimmt sein. Werbung sollte streng limitiert sein, ebenso der Versandhandel.

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Warum weigern sich Apotheker, Cannabis zu verkaufen?

Der Verband Deutscher Apotheker hat sich in der Vergangenheit gegen das Gesetz ausgesprochen. Der Vorsitzende des Apothekerverbandes Nordrhein, Thomas Preis, sagte der Rheinischen Post, er und seine Kollegen würden künftig “im Streit” stehen. Andererseits sind sie aufgrund ihrer Fähigkeiten notwendig, um die notwendigen Standards in Lieferung und Verhandlung zu erfüllen. Zudem missfällt dem Vorsitzenden des Apothekerverbandes, dass es künftig Konkurrenz zu den Apothekern geben wird.

Cannabis wird aus der Hanfpflanze gewonnen. Diese wird in Europa oft in Innenräumen angebaut, wo höhere Erträge und Konzentrationen der berauschenden Verbindung Tetrahydrocannabinol (THC) verfügbar sind. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums ist für den kommerziellen Anbau von Freizeit-Cannabis eine spezielle Lizenz erforderlich. „Nach früheren Schätzungen wird die Produktion in Deutschland stattfinden“, sagte er. Hersteller müssen bestimmte Anforderungen an Qualifikation, Zuverlässigkeit, Qualitätssicherung und Wirtschaftlichkeit erfüllen, die dann im letzten Gesetz konkretisiert werden sollen.

Sowohl der Indoor-Anbau unter Beleuchtung als auch der Anbau in Gewächshäusern sind laut Ministerium Lauterbach ein Lizenzanbau, um eine gute Bewirtschaftung zu gewährleisten. Grundsätzlich ist auch der Anbau im Freien erforderlich. Der private Anbau ist bis zur Grenze erlaubt – “drei Frauenblumenbäume pro Erwachsener”. Diese sollten vor dem Zugriff von Kindern und Jugendlichen geschützt werden.

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Die in Deutschland bereits etablierte Behandlung von Cannabis erfordert aufwendige Bunkeranlagen für den Anbau, um eine Genehmigung zu umgehen. Außerdem muss alles klar protokolliert werden, denn während des Produktionsprozesses geht kein Gramm der begehrten Qualität verloren. Das Ministerium wies darauf hin, dass die Nachhaltigkeitsziele der Regierung erreicht werden müssen.

Was ist bisher erlaubt?

Über alle Geschlechter hinweg konsumiert im Jahr 2021 nur die Hälfte der 18- bis 25-Jährigen (50,8 Prozent) mindestens einmal Drogen. Laut Gesundheitsminister Lauterbach konsumieren mittlerweile rund vier Millionen ältere Menschen in Deutschland Cannabis. Nach dem Betäubungsmittelgesetz wird Cannabis – wie Heroin und MDMA („Ecstasy“) – als „nicht gewerblich“ eingestuft. Daher sind alle Cannabis- und Cannabisprodukte (Haschisch, Marihuana) strafbar. Bei einem geringen Betrag, der nur für den persönlichen Gebrauch bestimmt ist, kann die Bundesanwaltschaft eine Strafverfolgung verhindern. Die Grenze, wie viele Gramm pro Ladung als Minimum eingestuft werden, variiert je nach Staat. Der Süden ist enger.

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