Demo in Schwarzenberg: Regionale Wirtschaft sendet Hilferuf nach Berlin | Freie Presse

Auch die Industrie- und Handelskammer (WGV) Region Schwarzenberg lud zur Teilnahme an der ersten Protestaktion unter dem Motto „Lärm – mit Herz und Herz für unser Land“ am Dienstag in Schwarzenberg ein.

Schwarzenberg.

Zeitgleich mit dem gleichnamigen Anschlag in der Kreisstadt Annaberg-Buchholz. Am Theater in Schwarzenberg versammelten sich laut Polizei und Versammlung rund 500 Teilnehmer. Die Organisation hat 1000 Gäste angesprochen.

Zwölf Redner ergriffen das Wort – vom Küchenchef Pierre Kittel, der sieben Wochen lang seinen Unmut über die aktuelle Energiepolitik des Landes auf die Straße brachte, über Organisationen und Unternehmen, die die Region vertreten, beklagen alle die mangelnde Planung der Regierung. Sicherheits- und Verwirrungskrisenmanagement, für den Landesvorsitzenden und Erzgebirgischen Landrat Rico Anton (CDU).

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„Mit diesem Protest wollen wir ein starkes Signal nach Berlin senden, umzudenken“, sagte WGV-Geschäftsführer André Jungnickel zu Beginn des Protests. Der Einbruch der Energiepreise, verschärft durch den Krieg in der Ukraine, habe eine Kettenreaktion ausgelöst, von der niemand wisse, wohin sie führen werde, fügte er hinzu. Ulrike Seidel, Unternehmerin aus Eibenstock, appellierte an die Gefühle der Menschen. Sie vermissen die Kriegskämpfer und Friedensstifter und schließen sich auch der örtlichen Kirche mit Gebeten für Frieden oder Lichter an. “Wir sind auf dem falschen Weg”, sagt Seidel, der auch den Verlust gesellschaftlicher Werte beklagt.

Sechs Bürgermeister von Stadt und Gemeinde aus dem Altkreis Aue-Schwarzenberg unterstützten den Protest und forderten von der Regierung Schnelligkeit und Entschlossenheit. Klare und verlässliche Informationen werden benötigt, um Businesspläne im Sicherheitsbereich bereitzustellen. Bürgermeister Ingo Seifert aus Schneeberg etwa beklagte, dass ihre „offenen Briefe“ nach Berlin nicht mehr beantwortet würden. Gerade die Städte sind auch wichtige Kunden für die regionale Wirtschaft und mit ihr verbunden, wie Stadtdirektor Thomas Kunzmann aus Lauter-Bernsbach gut erläuterte. „Wir stehen zusammen und hinter unserem Unternehmen. Dieser Protest ist nicht nur notwendig, sondern notwendig“, sagte Landrat Rico Anton. Denn was jetzt energiepolitisch passiert, bedroht das Leben aller Unternehmen. Die Regierung sollte für Stabilität und Sicherheit im Land sorgen, was ihre Aufgabe ist. Und dazu gehört in erster Linie billige Energie.

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Und einige der Dutzend Redner sagten: “Bleibt zusammen, lasst euch nicht mitnehmen.” „Kritik ist gefragt, keine Angst“, sagt Hardy Kotsch, ein Unternehmer aus Schneeberg, der auch betont, dass es jetzt auf das Können und den Weitblick ankomme und das Beziehungsgespräch über die Wahrheit notwendig sei. Stabil sind aus seiner Sicht nur die Schäden, die durch die aktuelle politische Lage im Land entstanden sind.

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Rund 50 Menschen beteiligten sich ab 18 Uhr an der vom Freien Sachsen angekündigten Protestaktion an gleicher Stelle. Einige von ihnen standen mit den Fahnen der Teilnehmer der WGV-Kundgebung. (Wachstum)

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