DFB-Star rastet nach erneutem WM-Vorrunden-Debakel aus: “Vollidiot”

FOOTBALL WORLD PRE-CITIES GROUP 2022 E Spanien - Deutschland 26.11.2022 Thomas Müller, Joshua Kimmich und Antonio Rüdiger von links, Deutschland nach dem Spiel *** WORLD CUP FOOTBALL 2022 PRE-CITIES GROUP ES ...

Antonio Rüdiger (rechts) war sehr frustriert, nachdem Deutschland in der Vorrunde verloren hatte.Foto: imago/ ulmer/ Mitarbeiterfoto

WM 2022

Glücklicher Sven

Nach dem Scheitern der WM in Katar hat die deutsche Nationalmannschaft gleichzeitig ihren Rückflug angetreten. Da Spanien keine Unterstützung leistete und gegen Japan mit 1:2 verlor, reichte der 4:2-Erfolg der DFB-Elf gegen Costa Rica nicht – Deutschland schied aus.

Unterdessen war die Stimmung im Team schlecht. Wut und Enttäuschung erfassten die gesamte Nationalmannschaft und brachen in der Mixed Zone im Al-Bayt-Stadion aus. Ein Spieler hatte nach dem Spiel eine sehr kurze Sicherung.

Ausrasten nach Provokation durch FIFA-Freiwilligen

Deutschlands Abwehrchef Antonio Rüdiger blickte nach der deutschen Vorrunde sehr stolz, wie “Sport1” berichtet.

Als ihm ein FIFA-Freiwilliger einen Flipp-Slogan hinterherrief, platzte Rüdigers Hutkordel. Beim Ausgang aus der Mixed Zone sagte ein junger Freiwilliger der Fifa hämisch “Weg” in Richtung des Madrilenen.

Rüdiger wollte schon den Raum verlassen, drehte sich nach seinen Ausführungen aber sichtlich besorgt um und entgegnete dem Fifa-Mitarbeiter: „Was hast du gerade gesagt? Außerhalb der Stadt?“ Der Freiwillige wagte es jedoch nicht zu wiederholen, was er gesagt hatte. „Du bist ein Idiot“, schimpfte Rüdiger und verließ schließlich wütend den Raum.

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Rüdiger ist selbstkritisch

Die Nerven des 29-Jährigen scheinen leer gewesen zu sein. Im vorherigen Interview übernahm er jedoch auch die Verantwortung für das überraschende Ausscheiden aus der Nationalmannschaft. „Ich glaube nicht, dass ich das ertragen kann. Absolut nicht.“antwortete Rüdiger auf die Frage, warum es defensiv so schwer für die deutsche Mannschaft sei.

„Wir sind wieder bei Null. Das ist die harte Realität.“

Generell machte der Innenverteidiger auch die zahme Spielweise des DFB-Teams für die enttäuschende WM verantwortlich. “Uns fehlt die letzte Gier, etwas Schmutziges”, sagte Rüdiger. Auch für den deutschen Fußball insgesamt hatte der Madrider klare Worte: „Wir stehen wieder am Anfang. Das ist die harte Realität.“

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Antonio Rüdiger wird am 30. Dezember mit Real Madrid in der spanischen Liga weitermachen. In der Primera División sind die Königlichen aktuell Tabellenzweiter hinter dem FC Barcelona.

Mit 9:2 (bzw. 8:1) könnte die DFB-Elf aus eigener Kraft das WM-Achtelfinale erreichen. „Es wäre sehr anmaßend und respektlos Costa Rica gegenüber davon auszugehen, dass wir acht Tore erzielen“, wies Bundestrainer Hansi Flick dieses Szenario im Vorfeld zurück. Am Ende hatte Deutschland insgesamt 32 Schüsse aufs Tor, da hätte ein effizienterer Angreifer die nötigen Tore erzielen können.

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