Formel 1: Er ist seit 22 Jahren dabei – Dieser Deutsche wurde noch NIE überholt | Sport

Michael Schumacher (53), Mika Häkkinen (54), Sebastian Vettel (35), Lewis Hamilton (37) – vier Formel-1-Fahrer, die mindestens zwei Weltmeisterschaften gewonnen haben, gehören zu den besten aller Zeiten. Eines haben die vier gemeinsam: Trotz der Klasse kamen sie an einem Mann nicht vorbei – Bernd Mayländer (51).

Der Schwabe ist seit 2000 Safety-Car-Fahrer in der Königsklasse des Motorsports und längst eine Legende in der Rennserie.

428 Grands Prix hat Mayländer bisher absolviert – keiner hat mehr! Zum Vergleich: Fernando Alonso (41) hat die meisten Rennen aller Fahrer in der Geschichte und fährt heute sein 353. Rennen. Auch im Finale können die Deutschen locker mit den Großen des Sports mithalten. Allein in dieser Saison hat Mayländer das Feld bereits in 78 Runden angeführt – das ist die gesamte Rennlänge.

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Nicht immer zur Zufriedenheit der Fahrer: Weltmeister Max Verstappen (25) sagte über Mayländer und seinen Aston Martin, er sei „so langsam wie eine Schildkröte“. Der Krankenwagenfahrer schimpft: „Das lässt mich kalt. Ich fahre nicht für den Sieg, ich bin unterwegs, um für Sicherheit zu sorgen. So paradox es von einem Rennfahrer klingt, es ist meine Aufgabe, langsam zu fahren. Und ab und zu gibt es auch Lob.“

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Er sei mit keinem der Piloten befreundet, betont er. Er ist im aktuellen Fahrerfeld eng mit Mick Schumacher (23) verbunden. Aber der Fahrer ist nicht der beste Begleiter. Mayländer: „Ich habe keine. Ich hoffe immer auf tolle Geschichten. Sergio Pérez zum Beispiel hätte heute sein Heimrennen in Mexiko gewonnen.

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Mayländer achtet jedoch darauf, zwischen den Fahrern zu differenzieren. “Natürlich ist es das. Zum Beispiel beim Fahrstil. Wenn Lewis (Hamilton; Anm. d. Red.) hinter mir steht, ist das etwas nerviger als bei anderen Leuten. Er fährt immer ganz nah. Max (Verstappen; Anm. d. Red.) macht das auch – außer wenn die Bedingungen schwierig sind und ich nicht so schnell fahren kann“, erklärt er.

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Quelle: Bild

29.10.2022

Zu einem Fahrer hat er noch immer eine persönliche Verbindung: Schumi. Mayländer, der zwischen 1995 und 2004 mit Unterbrechungen selbst in der DTM fuhr, erklärt: „Wir waren damals in Japan in einem italienischen Restaurant essen und plötzlich kam Michael an den Tisch. Er hat mir zu meinem ersten Sieg in der DTM gratuliert, den ich wenige Tage zuvor errungen habe. Das hat mich sehr berührt.“

Mayländer von Schumi

Mayländer von Schumi

Foto: picture alliance / ARD A DÓ

Genau Japan. Suzuka ist Ihr Lieblingstrack auf „Mr. Safety Car.“ Anders in Shanghai (China). Dort hatte Mayländer 2011 seine wichtigste Aufgabe zu bewältigen: „Es hat viel geregnet vom Rennsport.”

Bisher hat Mayländer in seiner Formel-1-Karriere noch nie die Strecke verlassen.

„Natürlich will ich ohne Gegentor bleiben. Aber als Safety-Car-Fahrer kann man nur verlieren. Das ist wie beim Fußballschiedsrichter. Wenn nach der Veranstaltung niemand mehr über dich spricht, war es ein guter Tag“, sagt Mayländer.

Heute wird er für seine Dienste gut bezahlt. Bekam er anfangs rund 500 D-Mark pro Arbeitstag, kassiert Mayländer inzwischen einen niedrigen sechsstelligen Betrag pro Saison.

Er ist nicht fest angestellt beim Weltverband Deer. Mayländer ist selbstständig, wird pro Rennen bezahlt und Reisekosten erstattet. Er muss sich selbst versichern.

Mayländer kann es sich locker leisten. Der Schwabe, der mit seiner Frau Myriam Zwillinge (5) hat, baut seit vergangenem Jahr mit einem Geschäftspartner eigenen Wein an. Eine meiner Lieblingssorten: Blanc de Noir.

Privat fährt er einen Mercedes GT 63 S AMG in Mattgrau. Auch sonst mag er Pferdestärken und hat einen Hengst namens Iltschi.

Aber er wird in naher Zukunft nicht viel Zeit zum Reiten haben. An ein Karriereende denkt er noch nicht. Mayländer wird also in den kommenden Jahren den größten Teil des Jahres unterwegs sein.

Und halten Sie die ganz großen Namen der Formel 1 hinter sich.

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