Fußball-Weltmeisterschaft in Katar: Deutschland verpatzt WM-Auftakt

Stand: 23.11.2022 16:32 Uhr

Angeführt, er spielte lange gut, verlor aber: Die deutsche Nationalmannschaft hatte zu Beginn der WM ein Problem und verlor gegen Japan. Die Spieler des Spiels kommen vom SC Freiburg und vom VfL Bochum.

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Die deutsche Nationalmannschaft ist mit einer Niederlage in die WM in Katar gestartet. Das Team von Bundestrainer Hansi Flick verlor sein Auftaktspiel gegen Japan trotz vieler Chancen und Führung verdient mit 1:2 (1:0) und muss bereits um den Einzug ins Achtelfinale bangen.

Ilkay Gündogan traf vom Punkt des DFB-Teams (33. Minute), dann veränderten Ritsu Doan (Freiburg) und Takuma Asano (Bochum) das Spiel (75./84.). „Wir müssen jetzt Spanien schlagen. Das wollten wir uns unbedingt ersparen“, sagte Thomas Müller nach dem Schlusspfiff durch das Sportmikrofon: „Jetzt haben wir einen Salat.“

Flick setzt auf Süle und Gündogan

Coach Flick stellte sein Team in einer bewährten und etablierten 4-2-3-1-Formation auf. Vorne soll Kai Havertz die Angriffe der DFB-Elf in Tore verwandeln, hinten soll Manuel Neuer ohne den „One Love“-Verband am Arm gegen die Angriffe der Japaner ankämpfen.

Daneben setzte der Bundestrainer mit David Raum, Nico Schlotterbeck, Antonio Rüdiger und Niklas Süle auf eine weitere Abwehr sowie auf viel Spielqualität mit Joshua Kimmich, Ilkay Gündogan, Jamal Musiala, Thomas Müller und Serge Gnabry. Ziel: Mach das Spiel, gewinne das Spiel.

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Das DFB-Team dominierte zunächst

Und diese Richtlinien wurden verwendet, zumindest für die ersten 45 Minuten. Vor dem Anpfiff erfuhr das Interview des Vizekapitäns, was abseits des Platzes passierte, nach Beginn der DFB-Auswahl, was auf dem Platz passierte.

Mehr als 75 Prozent haben den Ball

Die deutschen Spieler, die sich beim obligatorischen Mannschaftsfoto den Mund zugehalten hatten und damit ihren stillen Protest an die FIFA schickten, hatten in der ersten Halbzeit mehr als 75 Prozent Ballbesitz und wurden oft nach der gleichen Methode bearbeitet: Der Rückraum ging hoch, wenn es drauf ankam war dort. griff weiter an und gab Musiala mehr Freiheit.

Die Viererkette wurde zur Abwehr, der junge Musiala diente als zweiter Spieler und verstärkte die Offensive vor allem in der Mitte. Einziger Haken: Die DFB-Elf erspielte sich zu Beginn keine wirklichen Chancen.

Die Wahrscheinlichkeit ist sehr gering, auch wenn sie hoch ist

Deutschlands Spiel sah beim Erreichen des tiefen japanischen Strafraums respektabel aus, aber im letzten Drittel fehlte es gegen eine langbeinigere Abwehr an Durchschlagskraft und Genauigkeit. Wichtig: Deutschlands gefährlichste Schüsse vor der Pause waren ein Kopfball von Rüdiger nach einem Eckball (17.), zwei Weitschüsse von Kimmich (42.) und Musiala (44.) sowie der erfolgreiche Elfmeter von Gündogan, den Kimmich aus dem Strafraum klärte. nach einem guten Seitenwechsel. Auch das Abseitstor von Havertz in der Nachspielzeit wurde nicht richtig gelesen.

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Ein verdienter Halbzeit-Vorsprung

Da Japan bis auf zwei Aktionen von Daizen Maeda, der nach Ballverlust von Gündogan (8.) und sehr knappem Kopfball (45.+6) sehr schnell aus dem Abseits traf (45.+6), zunächst nichts zeigte, war Halbzeit – Die Führung der DFB-Elf ist gut geeignet.

DFB-Elf nutzt Interesse in der Rückrunde

Nach dem Neustart wagte „Samurai Blue“, der mit fünf deutschen Legionären in der Startelf angetreten war, eine weitere Deckung und machte das Spiel mit einer anderen taktischen Herangehensweise offener. Erstes Ergebnis: Mehr Platz für die DFB-Elf und mehr gute Chancen.

Musiala wie Okocha es getan hat – ohne Tor

Gnabry (47.) trifft ebenso den Außenpfosten wie Gündogan (60.), auch Musiala zeigt die beste Einzelaktion der gesamten 90 Minuten (51.). Der 19-Jährige ließ mit einem Solo im Stil von Jay-Jay Okocha mehrere Japaner wie Slalomstangen stehen. Anders als der Ex-Profi von Eintracht Frankfurt legte Musiala den Ball nicht rein, sondern knapp neben das Tor.

Die DFB-Elf war und ist die bessere Mannschaft. Da die Angriffsfähigkeit fehlte und Jonas Hofmann (70.) und erneut Gnabry (71.) gute Gelegenheiten vergaben, blieben die Japaner im Spiel. Die Mannschaft von Trainer Hajime Moriyasu wurde im Laufe des Spiels immer mutiger und erspielte sich eigene Chancen.

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Die Legionäre der Bundesliga stoppen die DFB-Elf

Nachdem Neuer einen Schuss von Junya Ito mit einer Weltklasse-Parade abzuwehren begann (74.), war der deutsche Kapitän kurz darauf machtlos. Nach einem guten japanischen Angriff konnte Freiburgs Doan wenige Minuten nach seiner Einwechslung frei abschließen und den deutschen Konter zum Ausgleich treffen. Ich bin dieses Mal wirklich glücklich, aber das Tor kam nicht von außen.

Und es kam aus japanischer Sicht noch besser: Wenige Minuten später entwischte Bochums Asano, ebenfalls eingewechselt, Dortmunds Schlotterbeck und veränderte das Spiel per Schuss von der starken Seite komplett. Ein Schock für die DFB-Elf, von dem sie sich nie erholt hat.

Flick-Fans sind spät dran

Trainer Flick änderte nichts und brachte Mario Götze und Youssafa Moukoko zurück, die in der letzten Runde trafen. Am Ergebnis änderte sich trotz bester Chance von Leon Goretzka (90+3) nichts. Veränderungen kamen, aber am Ende kamen sie zu spät.

Für Deutschland geht es im nächsten Spiel gegen Spanien am Sonntag (20 Uhr) um alles. Wie schon 2018 steht das erste WM-Endspiel bevor.

Quelle: sportschau.de

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