Luftverkehr – BER-Aktion: Kritik an “Letzter Generation” – LKA ermittelt – Wirtschaft

Berlin (dpa) – Nach der Störung durch das Flugpersonal hat sich der Betrieb des Berliner Flughafens BER nach Angaben des Experten wieder normalisiert. Gleichzeitig wächst die Kritik der Anti-Klima-Gruppe „Now“ an dieser Protestform. Wenn Menschenleben in Gefahr seien und Menschen nicht in den Urlaub fahren könnten, sei das nicht nötig, sagte Grünen-Chef Omid Nouripour dem Sender Welt TV.

Bundesjustizminister Marco Buschmann hat sich gegen hohe Strafen für diese Taten ausgesprochen. „Ich bin für das volle Gewicht des Gesetzes“, schrieb der FDP-Politiker auf Twitter. Gleichzeitig ist aber klar, dass die Gerichte über Strafen entscheiden und nicht die Politik.

Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey nannte die Entscheidung „absolut inakzeptabel“ https://news.google.com/__i/rss/rd/articles/. „Diese Aktionen sind strafbar, wirtschaftliche Klimaschäden und Schäden an Menschen“, sagte die SPD-Ministerin dazu “Tagesspiegel”. Bundesinnenministerin Nancy Faeser sprach von „zunehmenden Fortschritten“https://news.google.com/__i/rss/rd/articles/. „Diese Aktionen haben wichtige Verpflichtungen im Kampf gegen den Klimawandel zunichte gemacht“, sagte der SPD-Politiker. Verkehrsminister Volker Wissing bezeichnete die Task Force als „immer unsicherer“.

Das LKA beschloss, sechs Demonstranten anzugreifen

Das Landeskriminalamt (LKA) Brandenburg ermittelt nun. Polizeisprecher Mario Heinemann sagte, er ermittle gegen sechs Flieger wegen gefährlicher Eingriffe in die Luft, Störung des öffentlichen Dienstes, Kriminalität und Sachbeschädigung.

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Fünf Männer und eine Frau im Alter von 20 bis 32 Jahren wurden am Donnerstag festgenommen und inhaftiert, während sie am Flughafen in Schönefeld arbeiteten. Einer der Männer sei noch auf Kaution dort, sagte der Sprecher. Ihm zufolge wurden die anderen Angeklagten freigelassen.

„Luftschutz muss Gesetz sein“

„Vieles kann man zu viel sagen“, sagte Grünen-Chef Nouripour der Nachrichtenagentur Welt zu der Aktion. Er kann jeden verstehen, der von ihm „übergenervt“ ist. Die Sonderbeauftragte für Internationale Klimapolitik des Auswärtigen Amtes, Jennifer Lee Morgan, sagte der „Berliner Morgenpost“: „Wir brauchen das Engagement der Jugend und der Bürgerschaft. Aber jedes Engagement für den Klimaschutz muss sich im Rahmen der Gesetze bewegen.“ . unserer Freiheit.“ Der Angriff auf die Luft sollte kein Nachteil für andere sein.

Die Mitglieder der Gruppe „Last Generation“ arbeiten am Donnerstag gelähmt am BER in Schönefeld. Demonstranten gaben die Entscheidung auf Twitter bekannt. Dort sieht man sie kurz nach 16:00 Uhr den Zaun überqueren und den Flughafen betreten. Demonstranten haben auch gesehen, wie sie zu Boden gingen und andere auf Fahrrädern. Die Arbeiten an der Landebahn wurden zu diesem Zeitpunkt eingestellt. Nach Angaben des Flughafens sollen fünf Starts entfernt werden. Daher wurden 15 geplante Landungen nach Leipzig und Dresden verlegt.

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Davon war offenbar auch NRW-Innenministerin Ina Scharrenbach (CDU) betroffen, die auf Twitter schrieb: „Liebe Heimmitarbeiterinnen und -mitarbeiter, ich möchte heute Abend mit Ihnen sprechen. So können wir das Gebäude stärken. #BER!“

Die Aktionen der Luftdemonstranten “sind sehr gefährlich und risikoreich”

Die Flughafengesellschaft kündigte an, die Sicherheitsstrategie des Hauptstadtflughafens BER zu überprüfen. „Wir denken mit der Polizei, die auch einen Sicherheitsjob im Einsatzgebiet hat“, sagte Flughafenchef Hannes Hönemann am Freitag im RBB-Inforadio. Wenn es eine Möglichkeit gebe, den Zaun um das Firmengelände stärker zu machen, „dann werden wir es schaffen“, sagte Hönemann. Er nannte die Luftangriffe “sehr gefährlich und riskant”.

Die Polizei nahm nach der Aktion mehrere Personen in Gewahrsam. Die Brandenburger Polizeidirektion teilte auf Anfrage mit, dass die Flugbesatzung wegen gefährlichen Eingriffs in die Luft, Kriminalität und Sachbeschädigung angeklagt werde. Nähere Details, etwa zu den Beteiligten, will die Behörde am Freitag nennen. Laut “The Last Test” nahmen sechs Personen an dem Wettbewerb teil. Alle wurden in Gewahrsam genommen. Fünf seien über Nacht freigelassen worden, ein Demonstrant bleibe in Polizeigewahrsam, sagte ein Sprecher am Freitagmorgen.

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Am Freitagvormittag habe es am BER nach Angaben der Beamten keinen Ausfall oder keine Verzögerung gegeben, die als Aktion gewertet werden könnten. Einige Passagiere, die am Donnerstag nicht fliegen können, werden jedoch erst am Freitag abreisen.

Vor wenigen Wochen blockierten die Mitglieder von „The Last Man“ erneut den Verkehr, erhängten sich an den Bildern im Museum und diese Woche am Regiepult in der Hamburger Elbphilharmonie. Ihr Ziel ist es, die Öffentlichkeit auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam zu machen und die Politik zum Handeln aufzurufen.

© dpa-infocom, dpa: 221124-99-650571/16

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