Luftverkehr – Frankfurt am Main – Flughafen und Sicherung auf problematischer Personalsuche – Wirtschaft

Frankfurt/Main (dpa) – Nach Lufthansa suchen auch der Betreiber des Frankfurter Flughafens Fraport und die Deutsche Flugsicherung nach neuen Mitarbeitern. Das Unternehmen steht vor unterschiedlichen Herausforderungen, wie CEO Stefan Schulte und Arndt Schoenemann am Dienstagabend in Frankfurt mitteilten.

Grundsätzlich rechnen beide Unternehmen nach dem Corona-Schock im nächsten Jahr mit mehr Wachstum in der Luft. Während die DFS bis 2019 etwa 90 Prozent des Vorkrisenniveaus prognostiziert, spricht Schulte von „zwischen 85 und 100 Prozent“. Der Manager Fraport wies auf die Vorteile bei Geschäftsreisen etc. hin, denn das Wetter in Deutschland habe sich im laufenden Jahr langsamer entwickelt als in vielen anderen Ländern. „Wir sind in diesem Jahr fünf Prozentpunkte schwächer gelaufen als die Situation in Paris, London oder Amsterdam“, stellt Schulte fest. 2023 geht es um Sanierung und Joint Ventures.

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Nach dem Stellenabbau in der Corona-Krise habe Fraport laut Schulte im April 2021 mit der Einstellung neuer Mitarbeiter begonnen. Allerdings fehlt es an qualifizierten Arbeitskräften, daher wird derzeit viel ausgebildet und qualifiziert. Nach rund 1.800 Neueinstellungen in diesem Jahr sollen im nächsten Jahr rund 1.000 neue Mitarbeiter eingestellt werden, kündigte Schulte an. Darüber hinaus werden auch Arbeitskräfte in Südost- und Südwesteuropa rekrutiert. Allerdings sind auch weitere Posten von der Abreise betroffen.

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„Wir wollen die Besten der Besten“, erläutert Klimadirektor Schoenemann die Anforderungen an künftige Klimaregler. Die Zahl der Bewerber, die sich zunächst dem schwierigen Auswahlverfahren des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) stellen müssen, wird sinken. Anders als im Vorjahr hat rund ein Drittel der zugelassenen Bewerber die Prüfung nicht abgelegt. Früher lag die Durchfallquote immer bei 95 Prozent, sodass am Ende nur jeder 20. Bewerber die dreijährige Ausbildung beginnen durfte. Aus dem laufenden Jahr will die DFS 2023 136 neue Mitarbeiter mit Potenzial einstellen.

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Die Bundesflugsicherung rechnet für 2023 mit mehr Verkehr im deutschen Luftraum. Hauptgrund ist der Krieg in der Ukraine, der den Verkehr über Polen weiterhin einschränkt und andererseits viele Militärflugzeuge über Deutschland benötigt werden, dazu zivile Fahrzeuge müssen überführt werden.

© dpa-infocom, dpa: 221123-99-629611/2

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