WhatsApp Datenleck – Rund 6 Millionen Nutzer in Deutschland betroffen

Nach Facebook gibt es auch bei WhatsApp ein Datenleck. Medienberichten zufolge hat ein Hacker rund 500 Millionen WhatsApp-Telefonnummern gestohlen und verkauft sie online. Wie er an die Daten kam, ist unklar. Die Metagruppe, zu der auch Facebook und WhatsApp gehören, muss noch weitere Details bekannt geben.

Aber eines scheint jetzt klar: WhatsApp-Nummern sind echt. Wie die „Ruhr Nachrichten“ am 25. November 2022 berichteten, schickte der Hacker einen kleinen Teil seiner erbeuteten Daten an die Fachredaktion von „Cybernews“ und diese wertete die Daten aus. Ergebnis: WhatsApp-Benutzern können Nummern zugewiesen werden. Der Täter schwieg zu seinen Taten. “Cypbernews” vermutet nun, dass eine automatisierte Suche, genannt Scraping, dahinter stecken könnte.

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Der Hacker soll etwa eine halbe Milliarde WhatsApp-Nummern gestohlen haben, darunter etwa 6 Millionen Nummern von deutschen Nutzern. Betroffenen WhatsApp-Nutzern wird nun mit unerbetener Kontaktaufnahme gedroht. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern kann auch gefährlich werden. „Seien Sie vorsichtig mit Nachrichten von unbekannten Nummern und klicken Sie keine Links an“, rät Rechtsanwalt Marcel Seifert von BRÜLLMANN Rechtsanwälte. Es wird auch empfohlen, solche Nummern zu sperren.

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Ob WhatsApp-Nutzer betroffen sind, konnte nicht überprüft werden. Aber es sollte sein, wenn zuverlässige Dienste wie haveibeenpwned.com in die Datenbank aufgenommen wurden.

Für den Metakonzern ist es die zweite große Datenpanne, nachdem das Datenleck bei Facebook im Frühjahr 2021 für Chaos gesorgt hatte und die Daten von Millionen Nutzern im Internet zum Verkauf angeboten wurden. Die Landgerichte Oldenburg und Zwickau haben bereits entschieden, dass Facebook den Klägern immateriellen Schadenersatz leisten muss. Laut Gerichten hat Facebook gegen die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) verstoßen und ist daher zum Schadensersatz verpflichtet.

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Von dem Datenleck betroffene WhatsApp-Nutzer wissen nicht, zu welchen Zwecken ihre Daten nun missbraucht werden. Wie Facebook können auch sie immaterielle Schäden erleiden.

BRÜLLMANN Rechtsanwälte bietet Facebook- und WhatsApp-Nutzern eine kostenlose Einschätzung ihrer rechtlichen Möglichkeiten. Es können Kosten bis zu 5.000 Euro berücksichtigt werden.

Weitere Informationen: https://bruellmann.de/

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