Zinswende: Europäische Zentralbank dreht an der Zinsschraube: Profitieren Sparer nun? | Nachricht

• EZB erhöht Zinsen
• Banken bringen den Sparern Zinsen zurück
• Fokus auf Realzinsen

Die EZB erhöht erneut die Zinsen

Seit Monaten herrschen in der Euro Gebiet hohe Inflationsrate, erneut unterstützt durch den Krieg in der Ukraine. Um die hohen Preise zu korrigieren, folgte die Europäische Zentralbank (EZB) dem Beispiel der US-Notenbank und kündigte im Sommer eine Zinsänderung an. Mit der dritten Person Förderung In diesem Jahr erhöhte die Währungsbehörde den Zinssatz auf 2,00 Prozent ​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​ Die engen Zinsen wirken sich auch auf die Bedingungen aus, zu denen die Banken neues Geld bei der Zentralbank aufnehmen können. Und auch Sparer und Kreditgeber profitieren.

Hauptrefinanzierungssatz, Einlagensatz und Spitzenrefinanzierungssatz

Wenn vom Leitzins der EZB die Rede ist, ist meist der Leitzins gemeint. Diese Zinssätze definieren die Bedingungen, zu denen Banken Geld von der EZB leihen können. Liegt die Bedeutung der Rendite auf einem höheren Niveau, steigen auch die Kosten für die Banken, sich gegen das Einkommen zu verschulden. Gläubiger der Organisation sollten höhere Sätze erhalten. Der Einlagenzinssatz, auch Depositenzins genannt, bestimmt hingegen den Zinssatz, zu dem Finanzinstitute mitten in der Nacht überschüssiges Geld bei der Bank hinterlegen können. Dies ist eine kurzfristige Anlage, mit der Banken höhere Zinsen erzielen können. Der Leitzins beschreibt die Konditionen, zu denen Banken über Nacht Geld von der EZB erhalten können.

Kommen jetzt die Retter ins Spiel?

Zwar bedeutet der höhere Wert des Zinssatzes zusätzliche Kosten für die Banken, aber dank der Verzinsung des Guthabens erhalten die Organisationen mehr von dem bei der EZB eingestellten Geld – ein Vorteil, von dem die Kunden der Bank profitieren können. Als im Umfeld der weniger Nervosität der letzten Jahre die meisten Sparer mit schlechten Zinsen bestraft werden, haben immer mehr Banken angekündigt, ihren Nutzern Zinsen am Geldsparen bieten zu wollen. So kündigte die ING-Bank an, als erste Großbank in Deutschland Zinsen auf Tagesgeld zurückzugeben. Auch die DKB ist nun konform. Andere Organisationen werden wahrscheinlich folgen. Oliver Maier, CEO von Verivox, erklärte: „Endlich erreichen die Zinsänderungen doch noch die Sparer“, die sich in wenigen Wochen verdoppeln oder verdreifachen. In Zukunft sollen die Zinsen steigen und klassische Sparanlagen irgendwann mehr Geld zurückbringen.“ Auch Moritz Felde vom Konkurrenten Check24 freut sich: „Jetzt sehen wir, dass sich gute Anlagen wie Tages- oder Festgeld rentieren“, sagte der Leiter des Service Funding einer deutschen Nachrichtenagentur.

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Tagesgeld oder Festgeld?

Tagesgeld kann laut “Handelsblatt” jetzt vor allem für Sparer geeignet sein, die ihr Geld mindestens zur Hälfte vor Inflation schützen wollen, aber trotzdem jederzeit Zugriff benötigen. Zwar gibt es hier keinen hohen Zinssatz, aber wenn das bisherige Einkommen unverzinst auf dem Konto bleibt, stellt dies eine gute Alternative dar. Allerdings sollten Banker laut Wirtschaftsblatt den Vertrag genau studieren. Details zum Interessenszeitraum können hier ausgeblendet werden. Der Zinssatz kann sich täglich ändern.

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Bei Festgeldanlagen hingegen ist eine feste Verzinsung garantiert. Das wäre laut Handelsblatt vor allem für Sparer sinnvoll, die nicht ständig prüfen wollen, ob das angelegte Geld die besten Ergebnisse bringt. Allerdings wird hier oft vom Mindestbudget ausgegangen. Einige Banken verlangen auch eine gleichzeitige Überprüfung des Einzahlungszeitpunkts.

Zinsentscheidung der EZB kam mit Verspätung bei den Banken an

Sparer müssen noch kreativ sein, wachsam”t-online„. Die Zinsentscheidung der EZB wird also erst mit Verzögerung zu den Kreditinstituten kommen. Wenn sich also abzeichnet, dass es zu einer Anhebung des Leitzinses kommen wird, lohnt es sich freiwillig, langfristig auf bessere Konditionen zu warten Sonstiges: Ein Teil des Kapitals wird zu günstigen Zinskonditionen festgeschrieben Alternativ können Sparer kurzfristig zwischen drei, sechs oder mehr als zwölf Monaten wählen, so Andreas Jalsovec von „biallo.de“ Berichte.

Da auch der Sparzins der Bank eine freiwillige Entscheidung ist, lohnt sich auch ein Vergleich mit anderen Banken.

Die Inflation frisst Ersparnisse auf

Zudem ist zu beachten, dass Investmentfonds in einem Umfeld hoher Inflation immer noch zurückgehende Käufe tätigen. Für eine gute Rendite sollte gleichzeitig der hohe Preis gesenkt werden. „Bleibt die Differenz zwischen Inflationsrate und Einlagenzins groß, erhöht die Inflation die Sparsumme“, warnt das Vergleichsportal Verivox. Der Realzins, also der Nominalzins abzüglich der Inflationsrate, bleibt über die Zeit negativ. Der Einkaufsverlust wird durch die Erhöhung der Zinsen reduziert, jedoch nur in geringem Umfang.

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Nachteile beim Ausleihen

Sofern die Banken zusätzliche Kosten für die Kreditaufnahme bei der EZB einkalkulieren müssen, werden diese ebenfalls an die Kreditnehmer übermittelt. Auch bei der Kreditvergabe gehen Institute besonders vorsichtig vor, wie Christina Bannier, Professorin für Business & Finance an der Justus-Liebig-Universität Gießen, gegenüber der Tagesschau erklärt: „Wenn die Bank eine Anfrage erhält, prüft er die Kreditquellen genau und überlegt, ob er das kann höhere Zinsen und zukünftige Zahlungen leisten können”, sagte der Experte.

Die Börse leidet unter hohen Zinsen

Laut Verivox sollte man wissen, dass sich höhere Hypothekenzinsen oft negativ auf den Aktienmarkt auswirken. Unternehmen leiden auch unter höheren Fremdkapitalkosten, was ihre Kapitalausstattung reduziert. Dies kann zum Verlust von Verkaufszahlen führen, was wiederum den Aktienkurs erhöhen kann. Auch die Abwanderung der Anleger vom Markt zu Tages- und Termingeldern führte zu einem Rückgang der Produktnachfrage, was sich ebenfalls negativ auf die Aktienkurse auswirken wird. Laut biallo.de sagte auch Robert Halver, dass „der natürliche Feind der Börse der Zins“ sei. Für das Börsenglück müsse die Inflation sinken, „damit die Hochzinspolitik ein Ende hat“, so der Experte.

Redaktion finanzen.net

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